Unsere Vereinstatuten

Genehmigte Fassung vom 01.03.2016

Verein: Union Fussballclub Siezenheim (UFC Siezenheim)

 

 

§ 1 Name und Sitz des Vereines

(1) Der Verein führt den Namen Union Fussballclub Siezenheim und hat  (2) seinen Sitz in 5071 Wals-Siezenheim, Kirchenstraße 3 und erstreckt seine Tätigkeit auf das Gebiet der Republik Österreich.  (3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

 

§ 2 Zweck des Vereines

(1) Der Verein ist weder auf Gewinn für sich noch für seine Mitglieder ausgerichtet. Er ist ein gemeinnütziger, unpolitischer und überparteilicher Verein. (2) Der Verein bezweckt die Pflege des Gesundheits-, Leistungs- und Freizeitsportes für seine Mitglieder in jeglicher erlaubter Art.

 

 

§ 3 Vorgesehene Tätigkeiten zur Verwirklichung der Vereinszwecke

Der Erlangung des Vereinszweckes dienen folgende ideellen Mittel: a) Pflege der Gemeinschaft auf allen Gebieten des Leistungs- und Gesundheitssportes im Bereich Fussball für alle Altersstufen b) geistige und fachliche Erziehung sowie Ausbildung im sportlichen Bereich, insbesondere durch Ausbildungsveranstaltungen und Teilnahme an bzw. Veranstaltung von Wettbewerben; c) Herausgabe von Mitteilungsblättern und Druckschriften und sonstigen Kommunikationsmitteln, Errichtung einer Fachbibliothek; d) Durchführung von geselligen Veranstaltungen,  e) Vertrieb von Sportgeräten, Abzeichen und ähnlichen Artikeln, die der ideellen und materiellen Förderung des Vereines dienen, f) Errichtung und Vermietung von Sportanlagen g) Verpflegung während des Spielbetriebs bzw. Betreibung einer Sport-Kantine

 

 

§ 4 Aufbringungen der materiellen Mittel und Bestimmung ihrer Höhe

(1) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch: a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge; b) Spenden, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen (Sponsoreinnahmen), sofern damit keine statutenwidrigen Auflagen verbunden sind;  c) Erträgnisse aus Vereinsaktivitäten nach § 3; d) besondere Sportförderungsmittel; e) Subventionen aus öffentlichen Mitteln. (2) Sämtliche Einnahmen stehen ausschließlich dem Verein zur Verwirklichung der Vereinszwecke zur Verfügung. 

 

 

§ 5 Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder: (1) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. (Aktive Spieler und Funktionäre)  (2) Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch die Zahlung eines Mitgliedsbeitrages fördern. (Unterstützende Mitglieder)  (3) Ehrenmitglieder können jene Personen werden, welche wegen ihrer besonderen Verdienste um das Wohl des Vereines ernannt werden.

 

 

§ 6 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig, die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ernannt.

 

 

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft wird beendet durch Austritt, Ausschluss, Todesfall wie auch durch Auflösung des Vereines. Die Mitgliedschaft von Ehrenmitgliedern wird zudem durch Aberkennung dieser Eigenschaft über Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung beendet.
(2) Der Austritt kann nur zum 30.6. jeden Jahres erfolgen . Er muss dem Vorstand mindestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt davon unberührt.
(4) Der Ausschluss eines Mitglieds kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.
(5) Gegen den Ausschluss ist binnen 14 Tagen ab Zustellung des diesbezüglichen Verständigungsschreibens ein schriftlicher und begründeter Einspruch an die Mitgliederversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.

 

 

§ 8 Rechte und Pflichten der Vereinsmitglieder

(1) Alle Mitglieder sind berechtigt, an sämtlichen Vereinsaktivitäten teilzunehmen, wie auch die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen. Alle Mitglieder können das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ausüben, das aktive und passive Wahlrecht steht allen Mitgliedern ab Vollendung des 16. Lebensjahres zu. Mitglieder, deren Rechte ruhen, sind hievon ausgenommen.  (2) Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte. Die Mitglieder haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zudem zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge und Beitrittsgebühren in der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

 

 

§ 9 Organe des Vereines und gemeinsame Bestimmungen

(1) Organe des Vereines sind : • die Mitgliederversammlung • der Vorstand • die Rechnungsprüfer • das Schiedsgericht.  (2) Sämtliche Organe werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Mitgliederversammlung bestimmt einen Vorsitzenden, der die Wahl zu leiten hat. Der Wahlmodus wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Die Wiederwahl von Funktionären ist zulässig.  (3) Jeder Funktionär übt seine Tätigkeit prinzipiell ehrenamtlich aus. Wenn die Ehrenamtlichkeit unzumutbar erscheint, kann der Vorstand eine Aufwands-entschädigung (nach Maßgabe des Budgets) auf Zeit oder auf Dauer (bis auf Widerruf) beschließen. Der Ersatz notwendiger Spesen bleibt hievon unberührt. (4) Die Funktionsperiode dauert für jedes Organ bzw. jeden Funktionär drei Jahre und erlischt durch Zeitablauf, Tod, Rücktritt oder Enthebung. Jedes Organ bzw. jeder Funktionär bleibt auch nach Ablauf der Funktionsperiode bis zur Wahl des neuen Organs im Amt. Gleiches gilt auch bei geschlossenem Rücktritt eines Organs. Ist ein Organ unvollzählig geworden, so ist ein wählbares Mitglied unter nachfolgender Genehmigung durch die Mitgliederversammlung zu kooptieren. 

 

 

§ 10 Die Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle drei Jahre am Sitz des Vereines statt. (2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes, der ordentlichen Mitgliederversammlung, auf Verlangen der Rechnungsprüfer oder auf begründeten schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder binnen vier Wochen stattzufinden. (3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Mitglieder-versammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekantgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse), bzw. durch Aushang und persönliche Verständigung einzuladen.  (4) Anträge von Mitgliedern können nur dann auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn sie zumindest acht Tage vor dem Termin beim Vorstand eingebracht worden sind. (5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.(6) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. (7) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegeben Stimmen. Beschlüsse mit denen das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.

 

 

§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung

• Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer • Wahl der Vereinsorgane und Rechnungsprüfer  • Behandlung von Einsprüchen gegen Ausschlüsse • Entscheidungen über die Ernennung zum Ehrenpräsidenten, Ehrenobmann und Ehrenmitglieder bzw. dessen Aberkennung  • Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein ; • Entlastung des Vorstandes • Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder • Satzungsänderung und Beschlussfassung über die freiwillige Auflösung des Vereines • Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen

 

 

§ 12 Das Ehrenpräsidium und sein Aufgabenbereich

(1) Das Ehrenpräsidium besteht aus • 1 oder mehrere Ehrenpräsidenten • 1 oder mehrere Ehrenobmännern • 1 oder mehrere Ehrenmitglieder (2) Das Ehrenpräsidium bzw. dessen Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit gewählt. (3) Das Ehrenpräsidium hat die Aufgabe den Vorstand bei der Beschaffung von Sponsoreinnahmen zu unterstützen und in Abstimmung mit dem Vorstand den Verein nach außen zu vertreten. (4) Außer durch Tod erlischt die Funktion eines Ehrenpäsidiumsmitglieds durch Enthebung durch die Mitgliederversammlung und Rücktritt.

 

 

§ 13 Der Vereinsvorstand und sein Aufgabenbereich

(1) Der Vorstand besteht zumindest aus nachstehenden Mitgliedern: • Obmann • Obmann-Stellvertreter • Kassier und Stellvertreter • Schriftführer und Stellvertreter • Sportlicher Leiter  • Jugendleiter  Darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung Referenten mit speziellen Aufgaben in den Vorstand wählen. Diese können aber auch via Kooptierung durch den Vorstand in den Vorstand entsandt werden. Dies gilt auch während der Funktionsdauer. (2) Der Vorstand wird ebenfalls von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist. Die Funktionsdauer des Vorstands beträgt 3 Jahre. Wiederwahl ist möglich. (3) Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von einem seiner Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen. (4) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist. (5) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. (6) Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung einer seiner Stellvertreter. Sind auch diese verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen. (7) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung und Rücktritt. (8) Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitglieds in Kraft. (9) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam. (10) Hauptaufgabe des Vorstandes ist es, den Verein wirtschaftlich wie organisatorisch zu leiten und ist daher Leitungsorgan im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. (11) Der Vorstand ist berechtigt Ausschüsse mit Spezialaufgaben oder Tätigkeiten zu schaffen, wobei die Leitung eines sog. Arbeitsausschusses jedenfalls einem Vorstandsmitglied obliegen muss. (12) Ehrenpräsidiumsmitgliedern ist es gestattet, bei Vorstands- oder Ausschusssitzungen teilzunehmen, sind aber nicht stimmberechtigt. (13) Mitgliedern ist es nicht gestattet (aus Datenschutz-Gründen) jederzeit in die Buchführung bzw. in sonstigem Vertragswesen Einsicht zu nehmen. Spezifische Anfragen können jedoch per Antrag in der Mitgliederversammlung oder an den Vorstand gestellt werden.

 

 

§ 14 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

Dem Obmann obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In dessen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten: A) Der Obmann vertritt gemeinsam mit dem Obmann-Stv den Verein nach außen und führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung. B) Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereines nach Maßgabe des Vorstands und führt den Vorsitz in den Vorstandssitzungen. (1) Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Obmannes oder dessen Stellvertreter. In Geldangelegenheiten, soweit diese im genehmigten Budget gedeckt sind, verfügt der Obmann mit dem Kassier oder Stellvertreter.  (2) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. A genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden. (3) Bei Gefahr in Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung fallen, selbständig notwendige Anordnungen zu treffen; der Obmann ist verpflichtet die Mitgliederversammlung bei nächstmöglicher Gelegenheit hierüber zu berichten sowie eine nachträgliche Genehmigung zu erwirken. (4) Ein Obmann-Stellvertreter vertritt den Obmann bei dessen Verhinderung. (5) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich. (6) Der Schriftführer unterstützt den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte und verfasst in der Mitgliederversammlung und den Vorstandssitzungen die Protokolle. (7) Der sportliche Leiter (Kampfmannschaft und Reserve) sowie der Jugendleiter (Kinder und Jugend) kümmern sich um die sportlichen Belange des Vereine.

 

 

§ 15 Die Rechnungsprüfer

(1) Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Mitgliederversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist. (2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung  der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.

 

 

§ 16 Das Schiedsgericht

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist ein vereinsinternes Schiedsgericht zu berufen. Es ist eine „Schlichtungs-einrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. (2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen 7 Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von 7 Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Mitglieder-versammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist. (3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

 

§ 17 Die Auflösung des Vereines

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer Mitgliederversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. (2) Bei Auflösung oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige, mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34ff BAO zu verwenden. (3) Diese Mitgliederversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.

 

§ 18 Anti-Doping Bestimmungen

(1) Doping kann die sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, widerspricht dem Gedanken eines fairen sportlichen Wettbewerbs und schadet überdies der Gesundheit der Sportler langfristig.

(2)  Für sämtliche Mitglieder, Organe und Mitarbeiter des Vereins gelten die Bestimmungen des Anti-Doping Bundesgesetzes 2007 bzw. jene der FIFA, der UEFA und die Anti-Doping-Bestimmungen des ÖFB i.d.g.F.  (ADGB 2007) im Bereich des Fachverbandes.
(3) Mitglieder, Organe und Mitarbeiter des Vereins sind insbesondere verpflichtet, Befugnisse zur Anordnung und Durchführung von Dopingkontrollen und das Disziplinarregulativ im Sinne des Anti-Doping Bundesgesetzes 2007 idgF zu beachten und anzuerkennen.
(4)  Entscheidungen der unabhängigen Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission können nach den Bestimmungen des genannten Anti-Doping Bundesgesetzes 2007 unter Beachtung der Verfahrensvorschriften vor der Unabhängigen Schiedskommission angefochten werden.
(5) Die Spielberechtigung eines Spielers, gegen den ein Verfahren nach den geltenden Anti-Doping-Regelungen eingeleitet wurde, ruht bis zu dessen rechtskräftigem Abschluss. Folgt eine rechtskräftige Verurteilung, gilt die Spielberechtigung mit Eintritt der Rechtskraft als entzogen und kann eine Wiederanmeldung erst nach Ablauf der ausgesprochenen Sperre erfolgen.
(6)  Mitglieder, die diese Anti-Doping-Bestimmungen missachten, sind aus dem Verein auszuschließen.