Ligaportal - Siezenheim nimmt drei Punkte aus Adnet mit

Bei der Partie Zweiter gegen Sechster war das glücklichere Ende für den sechstplatzierten UFC Siezenheim vorgesehen. Gegen einen personell stark dezimierten SK Adnet gelang den Urbanek-Schützlingen ein knapper 1:0-Auswärtserfolg. Den einzigen Torerfolg besorgte Moritz Waldmann nach 15 gespielten Minuten. Mit diesen drei eingefahrenen Punkten katapultierten sich die Siezenheimer auf Platz zwei - bleiben zumindest bis heute Abend erster Hallein-Verfolger. Die Adneter fielen indes auf Position drei zurück.

Adnet musste bärenstarken Siezenheimern Vortritt lassen

Aufgrund eines Coronafalls im Lager der Adneter stand das Heimmatch gegen Siezenheim auf der Kippe. "Wir wussten gar nicht ob wir überhaupt spielen können", verriet Adnet-Coach Thomas Schnöll. Dass gespielt wurde und vor allem wie gespielt wurde, dürfte Pendant und Siezenheim-Trainer Peter Urbanek richtig gut gefallen haben. Der schwärmte nämlich in den höchsten Tönen: "Ich bin brutal stolz darauf, wie sich die Mannschaft präsentiert hat." Gut aufgelegte Gäste drückten dem Spiel vor allem in Durchgang eins ihren Stempel auf. Pünktlich zur Viertelstundenmarke hebelte ein Pass in die Tiefe die heimische Defensivabteilung aus, Waldmann vollstreckte zum 0:1 (15.). Bis zur Pause vergaben die Urbanek-Boys beste Chancen aufs 0:2 - bei einem Breitenthaler-Versuch stand das Torgebälk im Weg. "Die erste Halbzeit hat ganz klar Siezenheim gehört", bestätigte auch Schnöll.

Siezenheim rettete Vorsprung über die Runden

"In gewissen Situationen hat uns die Qualität gefehlt", musste Schnöll schon im Vorfeld auf elf Kicker verzichten. Herb: Zum Lazarett gesellte sich schließlich noch Ebner mit einer Muskelverletzung dazu, musste zur Halbzeitpause ausgewechselt werden. Nichtsdestotrotz kamen die Tennengauer verbessert aus der Kabine und zeigten nach dem Wiederbeginn ein ganz anderes Gesicht. Einziges Manko: Die Möglichkeiten zum Ausgleichstreffer blieben ungenutzt. So hätten Jahic, Schörgi, Essl und Ramsauer gut und gerne fürs 1:1 sorgen können. Weil die Adneter aus ihrer Feldüberlegenheit keine Nutzen ziehen und die Siezenheimer ihre Kontergelegenheiten nicht sauber ausspielen konnten, blieb's unterm Strich beim hauchdünnen 0:1. "Für mich war es ein verdienter Sieg. In Adnet zu bestehen ist alles andere als einfach, aber die Jungs haben das richtig gut gelöst", strahlte Urbanek. Derweil wäre für Schnöll ein Unentschieden gerechtfertigt gewesen: "Weil wir das Spiel in der zweiten Halbzeit klar auf unserer Seite hatten."

Die Besten bei Siezenheim: Pauschallob 

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